Die Chorklassen sangen im Mittagsgebet am Kölner Dom drei bewegende Lieder. Magda, 4a, stellte kurz davor fest: “Ich bin mir sicher, dass es gut wird. Wir haben viel geübt und Dom – das ist ja schon ‘ne ganz schön große Sache!” Das mittägliche Friedensgebet im Kölner Dom richtet sich an alle Besucher und Besucherinnen mit der Bitte um Gebete für den Frieden in der Welt. Passend zur Fastenzeit ausgesucht waren Liedtexte, in denen es um Vertrauen und Umkehr geht: “Es ist nie zu spät für neues Leben, es ist nie zu spät für neues Glück.” Einen Moment zu finden, um sich selbst und das eigene Tun und Denken einmal kritisch zu hinterfragen, um auf der Suche nach dem Glück zu bleiben – dazu sollten die Texte anregen. Nach dem Gebet gab es noch einem kurzen Rundgang zu den Kunstwerken des Domes. Vom goldenen Schrein, den Domvikar Giertz den Kindern nahe brachte, zum Gerokreuz, dann zum ältesten und dem neuesten Fenster von Gerhard Richter. Bei der Aufführung zeigten die Kinder, wie selbständig sie sind, denn sie kamen fast ohne Chorleiter aus. Ben aus der 4a dirigierte souverän die hochmotivierten Kinder der Chorklassen, die ihren Musiklehrer hinter der Orgel nicht sehen konnten. Beglückt fuhren die Kinder schließlich zurück in die Schule.